Die uro-gynäkologische Rehabilitation beschäftigt sich mit Störungen der Blase und des Beckenbodens, wie etwa Harninkontinenz. Der physiotherpeutischen Behandlungen gehen eingehende medizinische Untersuchungen und eine Diagnosenstellung voraus.

Die uro-gynäkologiscche Rehabilitation ist ein Teilbereich der Physitoherapie. Die Behandlung kann primär oder sekundär in Kombination mit pharmakologischer oder chirurgischen Therapien erfolgen.

Die Rehabilitation ist für Erwachsene (Frauen und Männer) und Kinder geeignet. Es werden verschiedene Rehabilitationstechniken werden eingesetzt:

  • Elektrostimulation mit Vaginal und Analsonde (schmerzlos)
  • Biofeedback: Elektromyographie des Beckenbodens zur Verbesserung der Muskelkontrolle und Visualisierung der Bewegung
  • Hypopressive Bauchgymnastik: Reflextechnik bei Belastungsinkontinenz und Organsenkung
  • Stimulation des hinteren Schienbeinnervs bei Blasenhyperaktivität, SANS
  • Arbeit mit den Muskelketten

Die wichtigsten Beschwerden/Erkrankungen, die mit Rehabilitation behandelt werden können, sind:

  • Harninkontinenz, hauptsächlich Stressinkontinenz, d.h. dem unfreiwilligen Harnverlust bei Anstrengung , hauptsächlich bei Husten und Niesen (80% der Inkontinenz bei Frauen ).
  • Harninkontinenz nach erfolgter Prostataentfernung bei Männern
  • Nach der Geburt: Beckenboden- und Bauchmuskeltraining zur Verhinderung der Senkung von Organen
  • Ptosis (Herabhängen) von Organen bei Frauen (Grad 1 und 2)
  • Ano-rektal Probleme: Stuhlinkontinenz und Dyssynergien
  • Verstopfung und träge Verdauung, Hämorrhoidenbehandlung
  • Vesikosphinkter-Dyssynergy
  • Enuresis: unfreiwillige Harnverlust bei Kindern (Bettnässen)
  • Enkopressis: unfreiwilliger Stuhlverlust bei Kindern
  • Beckenbodenschmerzen
  • Störungen in Physio-Sexologie: einige Formen der Impotenz bei Männern, Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs bei Frauen, Verspannung der Scheidenmuskulatur, Anorgasmie bei Frauen.

Hypopressive Gymnastik

Bei der hypopressiven Gymnastik handelt es sich um eine Gruppe von Körperhaltungs- und Atemtechniken, durch die eine Verbesserung der Körperhaltung erreicht wird.

Therapeutische Erfolge der hypopressiven Gymnastik sind unter anderem:

  • Straffung der Bauchmuskulatur
  • Stärkung des Beckenbodens
  • Verhinderung der Senkung der Organe und der Harninkontinenz.
  • Linderung von Schmerzen in der Wirbelsäule
  • Verbesserung der Lungenaktivität und -kapazität
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Verbesserung der Darmtätigkeit
  • Steigerung der körperlichen Gesundheit und der sportlichen Leistung

Diese Hypopressive Gymnastik sollte durch eine ausgebildete Fachperson (Physiotherapeutin oder Hebamme) begleitet werden.

Albane Romeyer-Corneloup ist gelernte Physiotherapeutin und bringt viel Erfahrung in der uro-gynäkologischen und in der Hypopressive Gymnastik mit. Dr. Corneloup arbeitet eng mit ihrer Praxis zusammen:

Physiotherapeutische Praxis
Albane Romeyer-Corneloup

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